Bereits zu meinem Kommunalwahldebüt 2014 haben Sie mich
mit sehr beeindruckender Resonanz und einem überwältigenden Ergebnis als Direktkandidat in den Rat der Stadt Zülpich entsandt.
Diese Zustimmungswerte konnten bei der letzten Kommunalwahl 2020 nochmals ausgebaut werden.
Dieses überproportional starke Vertrauensvotum liegt signifikant über den Zustimmungswerten meiner damaligen Partei und kann insofern als Bestätigung meiner Person, vor allem aber meiner Arbeitsweise im Wahlbezirk interpretiert werden.
Ich blicke auch heute noch voller Demut und zugleich mit großer Dankbarkeit auf diese beeindruckenden Diagramme.
Ein solches Votum darf niemals als machtstrategischer Selbstzweck verstanden, sondern muss vielmehr als Auftrag angesehen werden, den Erwartungshaltungen der Menschen durch gute Sacharbeit gerecht zu werden!
Für mich persönlich war dies stets eine Selbstverpflichtung und zugleich gelebte Arbeitspraxis.
Insbesondere bei strittigen bzw. kontroversen Themenstellungen habe ich (fernab von formalen Beschlussmehrheiten) den fachlichen Dialog mit Ratskollegen anderer Parteien/Gruppierungen gesucht. Nicht selten hatten nämlich Vertreter der Grünen, der UWV oder der FDP gute Impulse und richtige Sachargumente, die im Diskurs aber bedauerlicherweise allein deshalb ignoriert worden sind, weil die blockparteiartig agierende Ratsmehrheit aus CDU+SPD eine auskömmliche Beschlussmehrheit hatte.
Demokratie ist im Kern Mehrheitsrecht mit Minderheitenschutz und es ist auch legitim, eine solches Abstimmungsverhalten an den Tag zu legen... aber nicht immer ist das, was durch bloße Zählmehrheiten zu Stande kommt, am Ende auch durchdacht und in der Sache sinnvoll!
Gerade bei Groß(projekt)vorhaben wie z.B. dem Neubaugebiet "Seeterrassen" betreiben CDU+SPD eine penetrant-arrogante Betonkopfigkeit zum erkennbaren Nachteil für unsere Stadt, weil (aus einer komfortablen Machtposition heraus) bedauerlicherweise keine Bereitschaft vorhanden ist, eigene (z.T. auf falschen Annahmen beruhende!) Vorfestlegungen zu überdenken bzw. sich für gute Argumente und Alternativvorschläge zu öffnen.
Auf die Spitze getrieben wurde diese sehr starrsinnige Attitüde durch einen mehr als zweifelhaften Rechtfertigungsversuch meiner damaligen Partei in einer Diskussion über die Dimensionierung des geplanten Neubaugebiets am See: anstatt sich ernsthaft mit der erwartbaren Verkehrüberlastung (vor allem im Bereich des Kreisverkehrs Nähe Kettenweg, Abzweig Schulzentrum) auseinanderzusetzen, verfährt man sinngemäß nach dem Credo:
Wir standen vor der Wahl zum Neubaugebiet, wir haben eine politische Mehrheit bekommen und das setzen wir jetzt auch um!
Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil, ob eine solche Grundhaltung bzw. klassische Basta-Politk auf kommunaler Ebene noch zeitgemäß und zielführend ist?!
Ich denke, dass man kontroverse Themenstellung besser ergebnisoffen und faktenbasiert ergründet, bevor man ein vermeintlich abgeschlossenes Meinungsbild stumpf zur Abstimmung stellt und Einwände Dritter (diese wurden übrigens nicht bloß aus dem politischen Raum, sondern auch dezidiert bei Bürger-Workshops vorgetragen) unbeachtet bei Seite schiebt!
Auch an dieser Stelle möchte ich mit #Zülpich_kann_mehr verkrustete Strukturen und Arroganz durch zu viel Machtfülle aufzubrechen!
Zu diesem Zweck habe ich mich in den letzten Wochen mehrfach mit Vertretern der Freien Demokraten (FDP) Zülpich getroffen, Standpunkte ausgetauscht und über eine mögliche Zusammenarbeit diskutiert. Am Ende dieser Gespräche stand die Erkenntnis, dass der gemeinsame Nenner inhaltlich recht groß ist und das beiderseitige Verständnis von guter Kommunalpolitik eine weitestgehende Deckungsgleichheit aufweist.
Folgerichtig sind wir übereingekommen, unsere Kräfte zur anstehenden Kommunalwahl zu bündeln, um Zülpich gemeinsam nach vorne zu bringen. #Zülpich_kann_mehr und die liberalen Kräfte der Römerstadt kooperieren dem Grunde nach auf einer gemeinsamen Wahlliste. Ein Bündnis, das dogmatisch aber auch menschlich ganz hervorragend passt, da ich mich selbst als liberal-konservativ positionieren würde und mit meinen Ideen und programmatischen Ansätzen bei den Vertretern der Liberalen mit offenen Armen empfangen worden bin.
Rein praktisch behalte ich meine bewusste Parteilosigkeit bei (ich werde kein Mitglied der FDP!) stehe auf dem Wahlzettel pro forma aber als Vertreter der Liberalen und habe im Falle eines Wahlerfolgs auch die feste Absicht, gemeinsame Ziele und Arbeitsschwerpunkte umzusetzen!
In Zeiten, wo Wahlversprechen eine sehr geringe Halbwertzeit haben und tlw. binnen Stunden nach einer Wahl über Bord geworfen werden, möchte ich Ihnen mein Ehrenwort geben: was ich heute verspreche, soll auch morgen noch Geltung haben!
Für unsere beiden Ortschaften Enzen und Dürscheven ändert sich dem Grunde nach nicht all zu viel, außer vielleicht dem Umstand, dass bürgernahe Politik in Zukunft nicht länger schwarz, sondern unabhängig im besten Sinne ist!
Geben wir der Meinungsvielfalt und einer lebendigen Debattenkultur im Rat und seinen Ausschüssen eine Chance: unterstützen Sie meine Kandidatur im Wahlbezirk 13 mit Ihrer Stimme und unterstützen Sie bitte auch die liberalen Kandidatinnen und Kandidaten in den übrigen Wahlbezirken!
Wir stehen nicht nur weltweit, sondern auch kommunal vor enormen Herausforderungen. Zülpich braucht deshalb die klügsten Köpfe in der Bürgervertretung und viel mehr noch einen Paradigmenwechsel in der politischen Zusammenarbeit: wir brauchen Sachpolitik statt Machtpolitk!
#Zülpich_kann_mehr und die Freien Demokraten (FDP) sind der Wegbereiter dieses notwendigen Wandels und wir nehmen selbstverständlich jeden mit, der uns bei diesem Vorhaben begleiten und unterstützen möchte!
Bei diesem Vorhaben reichen wir allen die Hand, die sich konstruktiv zum Wohle unserer Gemeinde einbringen.

