Die Geburtsstunde des Projektvorhabens #Zülpich_kann_mehr geht eng einher mit meinem Austritt aus der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) Anfang des Jahres 2025. Nach fast 20 Jahren aktiver Mitgliedschaft (u.a. als Vorsitzender der Ortsunion Dürscheven | Enzen | Ülpenich, stv. Vorsitzender des Stadtverbands Zülpich sowie stv. Fraktionsvorsitzender im Stadtrat) habe ich einer mir inhaltlich immer fremder werdenden, inhaltsleeren und zeitgeisthörigen Partei den Rücken gekehrt, einen sauberen Schlussstrich unter dieses Kapitel gezogen und sodann in aller Ruhe abgewogen, ob ich nach gut 15 Jahren kommunalpolitischer Bürgervertretung im Rat der Stadt Zülpich ggf. komplett aufhören oder dieses (sehr zeitintensive aber durchaus erfüllende) Engagement für die Menschen hier vor Ort überhaupt noch weiterführen sollte?!

In Anbetracht der Tatsache, dass vor allem die letzten 5 Jahre (nicht zuletzt durch Corona und die Jahrhunderflut 2021) kräftezehrend waren und manche Großprojekte (z.B. die Sanierung der Bahnhofstr. in Dürscheven) bis zur erfolgreichen Umsetzung auch sehr arbeitsintensiv gewesen sind, hat es im Frühjahr tatsächlich mehr als nur eine konkrete Überlegung gegeben, es einfach sein zu lassen, die Verantwortung in die Hände anderer abzugeben und mehr Freizeit für die schönen Dinge des Lebens zu nutzen: als stolzer Papa von drei bezaubernden Mädels findet man ja quasi immer eine sinnvolle Alternativbeschäftigung :-)  

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein idealistischer Überzeugungstäter bin und meine Expertise zum Wohle unserer Ortsgemeinschaft(en) gerne einbringe, wenn es konkrete Probleme zu lösen, verwaltungstechnische Unklarheiten zu beseitigen oder anderweitige Schwierigkeiten zu meistern gilt.

Wir (Bürgerschaft <---> Ratsvertreter <---> Ortsvorsteher/Verwaltung) haben in den vergangenen Jahren gemeinsam die großen und kleinen Herausforderungen in unseren beiden Orten mit Leidenschaft und einer unabdingbaren Portion Leidensfähigkeit bewältigt und das dörfliche Zusammenleben aktiv gestaltet; dafür bedanke ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen beteiligten Akteuren, insbesondere den beiden Ortsvorstehern Siegbert Sievernich und Christoph Neuhaus sowie den Vorständen unserer Ortsvereine! 

DGH und Dorfhalle compressed

Was mein konkretes Wirken vor Ort betrfft, erinnere ich mich beim Rückblick auf die letzten beiden Ratsperioden besonders gerne an die Umwidmung des ehemaligen Sportlerheims in Dürscheven, welches heute als Dorfgemeinschaftshaus fungiert und von der Schövvener Ortsgemeinschaft
unter Federführung der KG Heimat zwischenzeitlich um eine fantastische Dorfhalle erweitert worden ist. Dieser Gebäudekomplex ist der steingewordene Beweis dafür, dass auch sehr wagemutig klingende Träume eines Tages Realität werden, wenn wir unser Schicksal in die eigene Hand nehmen und mit Tatendrang auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten.

 

Heimatkundemuseum Friedhof Enzen

Ebenso gerne erinnere ich mich an die Gründung des Enzener Geschichts- und Kulturvereins (VEKD)
und die Akquirierung von Landes-Fördermitteln zur Errichtung des Heimatkundemuseums auf dem Enzener Friedhof... ein sehr spannendes und mustergültiges Vorhaben bürgerschaftlichen Engagements, wo man als Ratsvertreter an der ein oder anderen Stelle als Türöffner fungiert, Entscheider im Rathaus zusammenbringt und nicht zuletzt auch den ein oder anderen formaljuristischen Stolperstein durch Beratung, praktische Hilfestellung und berufliches Hintergrundwissen aus dem Weg rä
umt.

  

SCED BallfangzaunEin weiterer Beleg dafür, dass sich weitsichtige und zugleich mutige Entscheidungen im Stadtrat bzw. den Fachausschüssen positiv auf das Leben vor Ort auswirken, sieht man, wenn man den Enzener Sportplatz und die dortigen Entwicklungen näher unter die Lupe nimmt.SCED Freitagabend Flutlicht

Die politische Bestandsanalyse in Form eines sehr umfänglichen Sportstättenkonzepts hat im gesamten Stadtgebiet auf einigen Anlage zum Teil sicherheitsrelevante Investitionsbedarfe zu Tage gefördert. Wir haben nicht unerhebliche Finanzmittel in die Hand genommen, um die Sport- und Freizeitanlagen zu ertüchtigen und (im Zusammenwirken mit den nutzenden Sportvereinen, wie dem hiesigen SC Enzen-Dürscheven) zu modernisieren. 
Brot und Spiele

Die neuen Ballfangzäune sowie die hochmoderne LED-Flutlichtanlage sollten dabei nicht bloß als reine "Mängelbeseitigung" verstanden werden:
es ist tatsächlich viel mehr!

Der amtierende Vorstand des Sportclubs hat diese Investition zur Reaktivierung des Vereins- und Dorflebens genutzt
und veranstaltet die Heimspiele neuerdings zur zuschauerfreundlichen Prime-Time am Freitagabend;
nicht selten mit fast dreistelligen Besucherzahlen! 

Die vorstehenden Positiv-Beispiele und ein für mich persönlich sehr überwältigender Zuspruch von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Ortsteile, haben mir klar gemacht, dass es sich lohnt, mich weiter für Sie einzusetzen und das erarbeitete Vertrauen nicht leichtfertig über Bord zu werfen; insbesondere deshalb nicht, weil es noch die ein oder andere Aufgabe zu bewerkstelligen gibt!

Um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen:

Ich bin bereit, mich weitere 5 Jahre zum Wohle unserer beiden Ortschaften in den Gremien der Stadt Zülpich einzubringen und Ihre Interessen zu vertreten, wenn Sie mir bei der Kommunalwahl am 14. September erneut das Vertrauen aussprechen.

#Zülpich_kann_mehr... aber es braucht kluge Köpfe und motivierte Persönlichkeiten, die

  • nicht bloß labern, sondern wirklich anpacken
  • die Bügerschaft ernsthaft und auf Augenhöhe einbinden
  • Sachpolitik statt Machtpolitik betreiben 
  • über den Tellerrand blicken und ideologiefreie Entscheidungen treffen
  • die Bereitschaft mitbringen, sich ohne Eigeninteressen
    in den Dienst der Stadtgesellschaft zu stellen
  • und im Idealfall auch "das kleine Einmaleins" kommunalen Verwaltungshandelns
    durch Studium bzw. Berufsbiographie vorweisen können.   

Das ist mein Angebot an die Wählerinnen und Wähler von Dürscheven und Enzen und zugleich auch mein gelebtes Selbstverständnis, wie dieses Ehrenamt wahrgenommen werden sollte.

Mit diesen Positionen werbe ich um Ihre Zustimmung bei der Kommunalwahl im Herbst
und bis dahin freue ich mich auf den weiteren Austausch mit Ihnen!